|
Beispiel für die Konzeption
eines Seminares:
Lernziele des Seminars
Die Teilnehmer/innen des Seminars sollen die Einsatzmöglichkeiten von Lehmbaustoffen in der Restaurierung von Denkmälern kennen lernen und Fähigkeiten im Umgang mit diesen Baustoffen erwerben.
Inhalte des Seminars
Fachtheorie
- Grundsätze im Umgang mit historischer Bausubstanz
- Lehm als Baustoff und seine Entwicklung
- Bauphysikalische Grundlagen
- Produktpalette Lehmbaustoffe
- Sanierung historischer Objekte, Einsatzmöglichkeiten
- Techniken und Konstruktionen
- Wandaufbauten, Details, Ausschreibungstexte
Fachpraxis
- Handhabung der Werkzeuge
- Mauern mit Lehmsteinen
- Rekonstruktion von historischen Lehmgefachen
- Anbringen von Wärmedämmung
- Putztechniken
- Oberflächengestaltung
Unterrichtsmethoden
Der theoretische Teil wird in Form eines interaktiven Unterrichtes vermittelt. Im Praxisteil sollen die Teilnehmer/innen den Baustoff "begreifen" d.h. mit allen Sinnen erleben, um seine Zusammensetzung und Eigenschaften kennen zu lernen. Sie sollen die Herstellung von Baustoffen aus Lehm in Versuchen selbst durchführen und in grundlegenden Techniken,
z.b. Mauern und Verputzen angeleitet werden.
Unterrichtsunterlagen
Als Unterichtsmaterialen wird ein Manuskript, Dias, Folien und Bilder auf elektronischen Medien sowie Lehm verwendet.
Ausstattung
Als Ausstattung für das Seminar werden (wenn vorhanden) Diaprojektor, Overheadprojektor,
Beamer, Laptop und verschiede Werkzeuge und Baustoffe benötigt.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Menschen, die den Umgang mit dem Baustoff Lehm
erlernen wollen. Besondere Voraussetzungen sind nicht notwendig.
Teilnehmerzahl
Die Zahl der Teilnehmer/innen sollte in der Regel 10 nicht überschreiten.
Seminare mit mehr Teilnehmer/innen sind nach Absprache möglich.
Unterrichtsstunden
Das Seminar umfasst acht Stunden Fachtheorie und 28 Stunden Fachpraxis, insgesamt also 36 Stunden.
|